1963 Oldsmobile Starfire

1963 Oldsmobile Starfire Hardtop

 

Der Griff nach dem Sternenfeuer

 

Jo-Han, Maßstab 1:25

Heute soll ein ganz besonderer US Car-Bausatz dem Dunkel des Vergessens entrissen und in das Rampenlicht dieser Seite gestellt werden:

 

Spot an für den 1963er Oldsmobile Starfire von Jo-Han im Maßstab 1:25!

Die Starfire-Story

 

In der General Motors-Hierarchie der ´50er und ´60er Jahre war Oldsmobile oberhalb von Chevrolet und Pontiac einerseits für eine recht konservative Kundschaft zuständig, galt jedoch andererseits als „Experimental Division“ des Konzerns. So erschienen von Oldsmobile in den ´50er Jahren einige bemerkenswerte Show Cars wie der bereits „Starfire“genannte Zweisitzer von 1953, der „Cutlass“ von 1954, der „Delta“ von 1955 und nicht zuletzt der „Golden Rocket“ von 1956.

Von 1954 bis 1957 gab es bereits ein „Starfire“ genanntes Luxuscabriolet und -Coupe mit der Zusatzbezeichnung „98“ als Hinweis auf den längeren Radstand. 1961 schließlich tauchte die Bezeichnung „Starfire“ erneut auf, diesmal für ein besonders üppig ausgestattetes „Personal Car“ mit sportlichem Touch wie „Bucket Seats“, Mittelkonsole und dem starken V8 mit 325 PS, das es zunächst nur als Convertible gab – im erwachenden PS-Rennen eine erfolgsträchtige Idee!

Ab 1962 ergänzte ein Hardtop Coupe die Serie, die sich außer den oben genannten Optionen durch zusätzliche Zierleisten und in Kontrastfarbe zur Lackierung abgesetzte Flächen an den Seiten von den „normalen“ Modellen der Serien „88“ und „98“ absetzte. 1966 lief der letzte Starfire, nur mehr als Hardtop Coupe erhältlich, vom Band. Die ursprünglich als limitierte Edition gedachte Modellreihe von 1961 war bis 1966 mit über 140.000 verkauften Exemplaren zu einem durchschlagenden Erfolg geworden.

Das 1963er Modell des Oldsmobile Starfire fand als Hardtop Coupe über 21.000, als Convertible 4.400 Käufer. Die Preise lagen zwischen 4.129 (Hardtop) und 4.742 Dollar – kein Sonderangebot, kostete doch der billigste Cadillac in diesem Jahr „nur“ 5.214 Dollar! Alle Starfires waren mit dem 394 cu.in. V8-Motor ausgestattet, der 330 PS leistete – großartige Automobile mit enormen Fahrleistungen und für damals erstaunlich guten Fahreigenschaften!

Der Jo-Han Annual-Bausatz des ´63er Oldsmobile Starfire

 

Jo-Han hatte bereits 1962 ein Oldsmobile Starfire Convertible im Programm, allerdings nur als „Friction Promotional“, ein Werbemodell mit Friktionsantrieb für die Händler und die „Toy Stores“. Als Bausatz - 1 - gab es in diesem Jahr nur den Oldsmobile 88 als viertüriges Hardtop, Jo-Han-typisch noch ohne Motornachbildung. 1963 verabschiedete man sich von viertürigen Typ 88, den es seit 1959 gab (siehe auch den Bericht „Die blaue Mauritius“ auf dieser Seite), und setzte voll auf den Starfire als Hardtop Coupe und Convertible, erstmals auch mit einer Nachbildung des V8-Motors. Die 1963er Bausätze von Jo-Han wurden als „Customizing Car Kit“ bezeichnet und in einer Einheits-Schachtel ausgeliefert, auf deren jeweils rechten Hälfte des Deckelbildes und der Stirnseiten das enthaltene Modell als Strichzeichnung abgebildet war (die Abbildungen zeigen stellvertretend die Schachtel des Cadillac Coupe De Ville).


Die andere Seite des Deckelbildes und der Stirnseiten zierte ein recht attraktives Phantasie-Auto, während sich auf den Seitenteilen ein fiktionales Stock Car sowie eine Auswahl der „Typical Accessories“ befanden (siehe Abbildungen). Das reichhaltige Custom-Zubehör entsprach mit zusätzlichen Fins, Louvres, Scoops, Side Pipes, Grilles und Spot Lights exakt dem Zeitgeist und dem Angebot der wichtigsten Konkurrenten. Im übrigen war 1963 das vorläufig letzte Jahr für die hohen Bausatz-Schachteln bei Jo-Han: Ab 1964 bis 1968 gab es nur mehr die flachen Boxen, als deren größter Nachteil stets gebrochene Windschutzscheibenrahmen bei den Convertibles und wegen des ständigen Drucks von oben massiver Karosserie-Verzug bei den Coupes gelten dürfen. 

Die Wiederauflage des Starfire Hardtop in der USA Oldies-Serie

 

Die wenigsten Modellbauer und Sammler werden ein 1963er Oldsmobile Starfire Coupe oder Cabriolet als Annual besitzen oder jemals gesehen haben. Ihnen allen wurde zu Beginn der ´70er Jahre geholfen, als die Leute bei Jo-Han beschlossen, ihre alten Formen noch einmal zu verwerten. Das Ergebnis war die heute schon wieder legendäre „USA Oldies“-Serie im Maßstab 1:25, die den seinerzeit keineswegs verwöhnten Modellbauern und Sammlern eine ganze Reihe begehrenswerter US-Cars zu erschwinglichen Preisen zurück brachte.

Während die Bausätze der Jahrgänge 1960/61 überarbeitet wurden und einen Motor sowie eine detaillierte (Einheits-) Bodenplatte erhielten, herrschte ansonsten eher der Rotstift vor. Das bedeutete, dass aus den USA Oldies-Bausätzen nur die strikte Stock-Version des jeweiligen Autos entstehen konnte, einmal abgesehen vom allen Kits beiliegenden „Gear Shift, Turn Signal and Tachometer Ass`y“ sowie den „Seat Belts“. Alle anderen Custom- und Racingteile der Annual-Kits fanden ihren Weg in die USA Oldies leider nicht und sind wohl für immer verloren. Als besonderer „Gag“ wurden die USA Oldies in verschiedenen Farben gespritzt, so auch der 1963er Oldsmobile Starfire. Außer der abgebildeten weißen Version gab es Kits mit roten, blauen und giftgrünen Bauteilen, die zu lackieren nicht immer ganz einfach war. Zudem gönnte Jo-Han den Chromteilen nur eine hauchdünne, keineswegs grifffeste Schicht des glänzenden Überzugs, so dass manchmal schon nach wenigen Berührungen der rote, blaue oder grüne Untergrund der Teile durchscheinte. Gegen Produktionsende warteten viele Jo-Han-Kits darüber hinaus mit massiven Gußgraten auf, die vielfach Assoziationen an einen Vacu-Bausatz weckten. Auch fehlende oder falsch beigelegte Teile wurden oft reklamiert – die Jo-Han-Fans mussten in jenen Jahren schon ziemlich hart im Nehmen sein!

Trotzdem dürfte diese Serie, die bis in die späten ´90er Jahre teilweise zu Sonderpreisen von 9,99 DM verramscht wurde, für Jo-Han ein großer Erfolg gewesen sein. Nach zahlreichen Übernahmen durch andere Firmen und einem bereits im Keim erstickten Neuanfang mit zwei Wiederauflagen verschwanden die Jo-Han-Bausätze und auch die X-EL-Modelle scheinbar endgültig vom Markt. Doch die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt und außerdem soll man nie „Nie“ sagen – vielleicht erbarmt sich doch noch jemand und erweckt die sicher noch vorhandenen Jo-Han/X-EL-Formen zu neuem Leben?


Die gebauten Modelle

 

Die beiden gebauten Modelle entstanden aus der USA Oldies-Wiederauflage, der goldfarbene gleich nach deren Erscheinen in Deutschland ca. 1974. Die Firma Kager aus dem hessischen Heusenstamm importierte damals die Jo-Han-Bausätze, die Ladenpreise lagen im Durchschnitt bei knapp 18.- DM. Die Kits waren jedoch durchaus nicht überall zu haben, so dass man erst ein Geschäft finden musste, dass diese Modelle führte – Internet, eBay oder Amazon gab es 1974 noch lange nicht! War der Laden gefunden – in diesem Fall die Firma Schrader in der Münchener Balanstraße – wurde ein Bausatz gekauft, stolz nach Hause gebracht und sofort gebaut. Nachdem sich mittlerweile mehrere hundert Kits in jedem Winkel des Hauses breitmachen, muss dieses System irgendwann in den ´80er Jahren umgekehrt worden sein: Gekauft wurden in diesen wilden Jahren immer gleich mehrere Bausätze, gebaut wurden nur mehr Bruchteile davon.

Die Teilezahl des Oldsmobile Starfire-Kits von Jo-Han ist durchaus überschaubar und stellt, sofern das Modell aus der Schachtel gebaut wird, niemand vor große Probleme. Das goldfarbene Modell wurde, wie damals üblich, mit einem Autolack von 2K lackiert, für den gewünschten Glanz sorgte ein heute längst vom Markt verschwundenes Produkt, nämlich der „Syntha Klar“- Kunstharz-Klarlack. Dieser ließ sich, bis zur Leitungswasser-Konsistenz verdünnt, mit dem Pinsel auftragen und verlief völlig streifenfrei. Erst Jahre später stellte sich heraus, dass Syntha Klar massiv vergilbte und ehemals weiße oder elfenbeinfarbene Modell ganz langsam immer gelber wurden – dann leider auch nicht mehr streifenfrei!



Auch solche heute selbstverständlichen Hilfsmittel wie „Bare Metal Foil“ gab es 1974 noch nicht. Alle Zierleisten, Embleme und Schriftzüge mussten daher von (höchst ruhiger!) Hand mit dem „Einhaarpinsel“ und der legendären „Silber 11“-Farbe von Humbrol nachgezogen werden. Bei so einer Aktion konnte dem Modellbauer schon mal vor lauter Luftanhalten (um ja nichts zu verwackeln) schwindlig werden – Perfektion hat eben ihren Preis! Im übrigen: Die „2“ im Kreis auf der Bausatz-Schachtel bezeichnt die Tatsache, dass schon damals aus Platzgründen zwei Kits in einer Schachtel aufbewahrt wurden. Dazu mussten alle Teile von den Gießästen gelöst werden, um in der entstandenen Enge überhaupt noch Platz zu finden – auf manchen anderen Schachteln, meist europäischer Herkunft, standen sogar oft die „3“ oder „4“! 


Der dunkelgrüne Starfire stammt aus den ´90er Jahren und ist die Restaurierung eines früher einmal vermurksten Modells. Auf den ersten Blick schaut es gar nicht so aus, aber der Oldsmobile verschluckt gut und gern einen halben Bogen Bare Metal Foil! Und mittlerweile lohnen sich solche Restaurierungen sogar, denn die Preise für die USA Oldies haben, sofern überhaupt verfügbar, mächtig angezogen – Builder gibt es aber immer noch für relativ kleines Geld!

Die X-EL-Promo-Modelle

 

Die Firma „X-EL Products, Division of Jo-Han Models Incorporated“ produzierte von den frühen ´80er bis in die Mitte der ´90er Jahre Kunststoff-Fertigmodelle aus alten Jo-Han-Promo-Formen. In den besten Zeiten waren etwa 35 verschiedene Modelle, jeweils in vier Farben verfügbar, allerdings nicht immer gleichzeitig. Die Repliken nach Vorbildern der Jahre 1955 bis 1959 besaßen in der Regel keine Innenausstattungen, die Preise lagen zwischen 15.- und maximal 20.- Dollar. Das summierte sich in Deutschland dank des ungünstigen Umrechnungskurses, der Fracht und einer eventuellen Zollzahlung schnell auf 30.- bis 35.- DM. Bestellt werden musste nach einem schwarz-weiß Prospekt (siehe Abbildung), geliefert wurden – wenn überhaupt – Monate oder Jahre später meist ganz andere Modelle als gewünscht. Trotzdem waren - und sind – die X-EL-Repliken für den US Car-Modellbauer und Sammler absolut alternativlos!


Der 1963er Oldsmobile Starfire wurde wie im Bausatz als Hardtop Coupe und – hoch interessant – auch als Convertible angeboten. Das Convertible kostete 15.- Dollar und wurde in „Blue and Cream“, „Cream and Blue“ (siehe Abbildungen), „Green Metallic“ und „Red“ angeboten. Interssanterweise verfügen die X-EL-Starfires über eine ganz andere, sehr viel einfacher gehaltene Bodenplatte als das Bausatz-Modell, obwohl sie ansonsten identisch sind. So wäre die Kombination der Karosserie eines X-EL-Convertibles (eventuell mit heraus getrennter Motorhaube) mit dem Innenleben des USA Oldies-Kits die beste Lösung für eine perfekte Cabriolet-Replik


Der 1963er Oldsmobile Starfire, ob als Bausatz oder X-EL-Promo, ist heute nur mehr schwer aufzutreiben und daher vielleicht auch etwas in Vergessenheit geraten. Dieses Schicksal teilt er mit anderen fabelhaften Bausätzen der USA Oldies-Serie, zum Beispiel dem Rambler Marlin (mit lenkbaren Vorderrädern!), dem ´70er Oldsmobile 4-4-2 Hardtop und dem ´69er SC/Rambler. Wir hier bei „Chrome and Fins“ werden aber gerade solchen „Mauerblümchen“ weiterhin eine Plattform bieten, damit kein Modell aus der glorreichen Zeit der US Car-Kits jemals vergessen wird!


Text, Bilder und gebautes goldfarbenes Modell: Gerhard Hoffmann, Bachmehring

Gebautes dunkelgrünes Modell: Rainer Mill, Görlitz

 

Einen hab´ ich noch:





Modell und Bilder: Robert Eiber, Feucht bei Nürnberg

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Kommentare: 9
  • #1

    Reinhold (Donnerstag, 30 August 2018 15:22)

    Hallo Gerhard,
    also schreibfaul kann man Dich nun nicht gerade nennen! Ich freu mich immer wieder, so ausführliche Berichte über - wie Du erwähnt hast - fast in Vergessenheit geratene Modelle zu lesen. Und der Oldsmobile Starfire von 1963 gehört sowieso zu meinen absoluten Lieblingsmodellen. Das Cabrio hab ich ja auch schon Anfang der 90´iger gebaut, das Coupe liegt noch im Schrank im Dornröschenschlaf. Nun hast Du mich wieder in ein Dilemma gestürzt. Ich denke schon jetzt wieder dran, wie ich meinen bauen soll (hatte den lange nicht mehr "auf dem Schirm"). In Gold sieht der ja umwerfend aus. Aktuell hab ich auch einen Olds im Bau - den 67´er Olds 442 W30 von Lindberg. Lackiert in gelb, innen dunkles Rot und mit "Vinyl"-Dach in Schwarz. Wegen der in letzter Zeit tropischen Temperaturen hab ich aber schon seit Wochen nichts mehr dran gemacht. Wird aber in Kürze verchromt und fertig gebaut werden - und danach? Oh Gott - ich mal mir schon wieder aus, wie das Coupe mal werden soll...

  • #2

    rainer (Freitag, 31 August 2018 12:12)

    Sooo, nachdem das fürchterliche Sommerloch endlich vorüber zu sein scheint, geht es endlich auch hier wieder normal zu. Was heißt da normal ?
    Lieber Gerd, Dein Artikel ist wieder super. Wie von Dir gewohnt sehr ausführlich und fundiert. Du bist und bleibst halt der -GURU- und das nicht nur 1x, 2x oder 3x.
    Mindestens 3 Sterne für diesen Starfire-Beitrag. Danke.

  • #3

    Oliver Löbert (Samstag, 01 September 2018 21:45)

    Klugscheissermodus ON: Es gab 63 und 64 in flachen Schachteln zusätzlich die sogenannten 98 Cent Ausführungen von vielen Johan Kits als Convertible und Hardtop. Unter anderem auch den hier beschriebenen 63er Starfire Convertible. Diese Kits beinhalten nur die Stock Teile plus Motornachbildung. Es sind also nicht reine Promo Kits sondern eine 3.Variante zwischen Promos und den Customizing Kits. Diese Kits sind sehr selten und fast so gut wie nie im Ebay zu finden. Ich habe trotzdem ein paar davon und die Grafik auf den Boxen ist sehr unterschiedlich von der Aufmachung und weicht somit komplett von der standardisierten Grafik der üblichen Johan Kits dieser Zeit ab. Die Boxen sind auch kleiner als die ab 1964 erhältlichen Customizing Kit Flatboxen aber genauso hoch. Klugscheissermodus OFF. Wollte auch mal mein bescheidenes Wissen hier weitergeben :-)Ebenfalls ein Danke von mir für den sehr aufschlussreichen Beitrag Gerhard! Bin nun deswegen ab sofort auf der Suche nach einem 1962er Oldsmobile Starfire Convertible Promo. Dies wird sich sicher als sehr schwieriges Unterfangen herausstellen.

  • #4

    Gerhard (Samstag, 01 September 2018 23:00)

    Danke Oli für diese wichtige Ergänzung - die "98 Cent"- Kits sind an mir (leider!) völlig vorüber gegangen und heute liegt die Chance, einen zu erwischen, faktisch bei Null. Aber gut, dass wir uns hier so ergänzen, um möglichst alle Bereiche unseres gemeinsamen Hobbys zu beleuchten. Macht unheimlich Spaß mit Euch!!!

  • #5

    Oliver Löbert (Sonntag, 02 September 2018 17:04)

    Und wir sind alle froh das wir so einen kompetenten Kit Spezialisten wie Dich unter uns haben Gerhard. Nun habe ich mich natürlich gleich im Ebay auf die Suche nach dem 62er Convertible gemacht und sofort leidlich erfahren müssen das alle Johan Promos aus dieser Zeit noch diesen nicht verzugsfreien Kunststoff als Werkstoff haben. Das macht natürlich keinen Sinn sich so eine Banane zu holen. Schade....

  • #6

    Günther (Samstag, 22 September 2018 10:34)

    Mein lieber Olli
    Warum suchst Du ein verzogenes 62er Convertible. wenn du ein unverzogenes X-EL 63er jagen kannst ? Das ist doch fast dasselbe Auto, oder bin ich da etwa auf der falschen Fährte?

  • #7

    Robert (Samstag, 22 September 2018 11:04)

    Servus Günther,
    da muss ich dem Oli schon Recht geben, dass er einen 62er sucht. Der 62er Starfire ist zumindest optisch ein völlig anderes Auto als der 63er. Ich hätte auch gerne einen...

  • #8

    Oliver Löbert (Samstag, 29 September 2018 12:08)

    Den Promo 62er als Convertible kann man vergessen. Es gab mal einen Resin davon aber der ist rar wie Sternenstaub. Man könnte natürlich einen 4- türer Kit umbauen aber so weit will ich nicht gehen.

  • #9

    Gerhard (Sonntag, 30 September 2018 01:39)

    Es gibt ein ´62er Oldsmobile Ninety Eight Convertible als Resin-Kit, der von R&R stammt und von entsprechender Qualität ist. So sind z. B. die Rücklichter in die Heckpartie eingegossen und besitzen nur eine ganz entfernte Ähnlichkeit mit denen des Originals, die Chrom-Verzierungen am vorderen Ende der Türen haben keinerlei Struktur und die seitlichen Schriftzüge können alles bedeuten, nur nicht "Oldsmobile". Das Ding ist also wirklich nur was für Resin-Könner, zu denen ich mich nicht zähle, zumal bei meinem Kit zu allem Überfluss auch noch das Armaturenbrett fehlt. Falls es jemand von Euch mit diesem Teil aufnehmen will - ich würde mich davon trennen, allerdings ungern für Geld, sondern eher als Tauschobjekt.